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Eine „gepresste“ CD wird im sogenannten Spritzgussverfahren hergestellt. Dort werden die Daten/Musik nicht auf die CD gebrannt, sondern in einem komplizierten Verfahren direkt auf den Datenträger gepresst.
Für dieses Verfahren wird in einem aufwendigem Prozess ein „Glasmaster“ hergestellt, die sogenannte „Mutter,“ von der beliebig viele „Stamper“ zur Produktion erstellt werden können. Da die Lebensdauer eines Stampers begrenzt ist, kann man je nach Bedarf von der Mutter einen weiteren Stamper „ziehen“.
CD Bedruckung
Generell kann im industriellen Bereich die gepresste CD mit zwei unterschiedlichen Verfahren bedruckt werden
Siebdruckverfahren
1) Im Siebdruckverfahren wird aus den angelieferten Druckdaten pro verwendete Farbe ein Film ausbelichtet, von dem wiederum ein Sieb erstellt wird. In die Maschine eingebaut, werden die jeweiligen Farben einzeln nacheinander durch das Sieb auf die CD „gestrichen“. Durch die begrenzte Rasterung kann man im Siebdruckverfahren detaillierte Farbverläufe wie z.B. Fotos nicht oder nur eingeschränkt darstellen. Andererseits eignet sich das Siebdruckverfahren sehr gut, um kräftige und vollflächige Farbelemente darzustellen.
Offsetdruck
2) Der Offsetdruck kann im Gegensatz zum Siebdruck detaillierte Farbverläufe und Bilder, sowie kleinste Texte sehr gut wiedergeben, da dort die einzelnen Farben über Walzen auf die CD gedruckt werden. In solch einem Fall empfiehlt sich auf jeden Fall auf Offsetdruck umzusteigen. Um allerdings vollflächige Farben oder Sonderfarben perfekt wiederzugeben, ist der Siebdruck immer noch die bessere Alternative.
Bei beiden Verfahren können bis zu 6 Farben gedruckt werden:
Siebdruck: 6 verschiedene Farben ganz nach Bedarf einsetzbar
Offsetdruck: Euroskala CMYK + Weiss + maximal 1 Sonderfarbe
Durch eine generelle Vollmetallisierung (Silberschicht) aller CD´s können wir eine durchgehende Bedruckung fast bis zum Mittelloch ohne Stapelring-Aussparungen oder Farbabweichungen im inneren Bereich garantieren!
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